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Reviews (Excerpts)

All Reviews

2017-06-29 • Süddeutsche Zeitung

Der gute Ruf, der ihr vorauseilte, erwies sich im Nachhinein als untertrieben [...]
Entscheidend für die Einhaltung pianistischer Kategorien war zweifelsohne Vinnitskayas anschlagstechnische Perfektion, die ihr ein so weites Spektrum an Ausdruck und Klangfarbe ermöglicht, dass sie ohne Abstriche im Klang an Pedaleinsatz sparen konnte. So blieb sie selbst in den dichtesten Sätzen kristallklar und transparent. [...] Mehr Ausdruck geht nicht.

2017-05-30 • Neue Züricher Zeitung

Die beeindruckendste Darbietung [aller Pianisten] gelingt Anna Vinnitskaya mit der sechsten Sonate. Wie die Russin die Doppelbödigkeit von klassizistischer Grossform und Subversionsarbeit im Detail darstellt, ist bewundernswert.

2017-03-07 • Frankfurter Allgemeine Zeitung

Technische Brillanz und lyrische Gesanglichkeit standen der 1983 im südrussischen Novorossijsk geborenen Pianistin [bei Rachmaninov II] überlegen zu Gebote.

2017-02-10 • Hamburger Abendblatt

Kaum war der letzte Ton von Schumann verklungen und die kurze Verbeugung absolviert, stürzte sich die Pianistin buchstäblich in das erste wuchtige Arpeggio. "Energico", "passionato" und "agiato" steht über diesen Fantasien, aber selten hörte man diese Eigenschaften so deutlich. [...]

Offenbar ist Hochdruck die Atmosphäre, in der Anna Vinnitskaya sich am wohlsten fühlt. Prokofjews Sechste Sonate nach der Pause war denn auch ein echtes Ereignis.

2016-12-11 • Süddeutsche Zeitung

Anna Vinnitskaya versteht mit ihrer Agogik und Phrasierung beseelt zu atmen und findet aus den orgiastischen Ausbrüchen, wie gleich in der Durchführung des ersten Satzes, wunderbar organisch in die verhangenen Melos-Spielereien Rachmaninoffs zurück. Damit gewann die Musik eine Art unterirdisches Flackern, das alle Längen belebte und die verborgene Polyfonie der abgespaltenen Nebenstimmen zutage treten ließ. In den Soli der epischen Nachtmusik des Adagio-Satzes kam es gleichsam zu sich selbst, aber auch dem Finalsatz kam es zugute, weil es alle die morbiden Klangspezereien vom Kitschambiente in glaubwürdige Emotion verwandelte.

2016-11-26 • Tagesspiegel

Und zudem über eine derart souveräne Spieltechnik verfügt, dass sie selbst im virtuosesten Tongetümmel tatsächlich noch auf den Tasten singen kann. [...]
Im interpretatorischen Einklang mit Marek Janowski, der hier mehr als nur Begleiter sein will, gelingt Anna Vinnitskaya eine Studie in gutem Geschmack. Und das ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit bei diesem Stück [Rachmaninov II].

2016-11-22 • General-Anzeiger Bonn

Vermutlich spielt derzeit niemand Bartóks Klaviermusik so zwingend und furios wie die junge Russin Anna Vinnitskaya. Das zeigte sie nun auch im ersten Klavierkonzert. Der Ausgleich zwischem klarem Anschlag und draufgängerischer Attacke war ideal.

2016-04-25 • Tagesspiegel

Anna Vinnitskaya spielt mit dem Rundfunk-Sinfoniorchester alle drei Klavierkonzerte von Béla Bartók - und ist nicht zu toppen. [...] Man hat in der russischen Pianistin Anna Vinnitskaya, die seit 2009 als Professorin in Hamburg lehrt, eine Wunscherfüllung für dieses Projekt gefunden. Das betrifft nicht nur den Schlagcharakter des Klaviers, seine Schlagzeughaftigkeit, die sie zum Staunen beherrscht, sondern auch, dass sie fein zu vermitteln weiß zwischen „barbarischen“ Ausbrüchen und Grazie der Klänge.

2016-04-22 • klassik.com

Vielmehr beherrscht Vinnitskaya jede Idee, nahezu jeden motivischen Gedanken, den Brahms hier in den Intermezzi und Capricci äußert und entwickelt, weniger (aber auch) als Klangzauberin, sondern vielmehr als souveräne, resolute Regisseurin, mit Macht auf Wahrheit des Ausdrucks, auf Unmittelbarkeit drängend.

2016-04-18 • Kieler Nachrichten

[Man darf] Anna Vinnitskaya für den maximal perkussiven Solopart [Bartok I] als Idealinterpretin einstufen. Ihr Spiel mit den Steinway-Hämmern hat enorme Wucht und Farbe, ist reaktionsschnell und präzise.

Die 32-jährige Hamburger Professorin mit russischen Wurzeln am Schwarzen Meer lädt schon den unbändig irrlichternden Kopfsatz entsprechend mit Hochspannung auf. Wunderbar elektrisierend gelingt ihr auch die schön schauerliche Nachtmusik des zweiten Satzes [...]. Nach so viel Beherrschtheit explodiert Vinnitskaya dann im Finale förmlich vor Temperament.

2016-03-30 • Pizzicato

Und wenn schon Brahms davon spricht, dass Bach hier ein ganzes Universum geschaffen hat, dann kann man das ebenso von Anna Vinnitskaya behaupten.

2016-03-14 • Abendzeitung

Unter Anna Vinnitskayas Hand freilich wird das Bach-Brahms´sche Variationenwerk zur veritablen Keimzelle eines großartigen Klavierabends. Denn Anna Vinnitskaya führt in dieser geschätzten Viertelstunde in wirklich singulärer Meisterschaft vor, wie sich eine Fülle an Empfindungen, eine ganze Welt, vollends natürlich aus der Linie der Melodie entwickelt. Wohlgemerkt, nur eine Hand ist beschäftigt! [...]
Ein Hoch auf eine solche Vermittlung von Deutlichkeit und Emotion!

2016-03-12 • Rondo

[ …] wird von Vinnitskaya in puncto Klangregie so delikat ausgestaltet und gleichzeitig so atemberaubend virtuos umgesetzt, dass ihr integratives Talent im Blick auf die oben genannten Aspekte in wenigen Sekunden mit größter Deutlichkeit zu Tage tritt. [...] Dass der Interpretin ein so breiter Ansatz nicht in Einzelteile zerfällt, sondern im Gegenteil ein großes Ganzes ergibt, verdient höchstes Lob.

2016-03-03 • BR Klassik

Kein Spannungsbogen wirkt angestrengt oder unglaubwürdig. Die Musik von Bach durch die Sicht von Brahms atmet wunderbar und pulsiert. [...] Dabei hält sie musikalisch alle Charakterabstufungen zusammen und spielt sehr spannungsreich. [...] Alles in allem: diese neue Brahms-CD von Anna Vinnitskaya ist ein "Muss" für jeden Klavier-Fan, ein Muss für alle, die die Frage "Lieben Sie Brahms?" mit Ja beantworten können, kurz: absolut empfehlenswert!

2016-02-27 • DER SPIEGEL

Spieltechnisch braucht sie keine Hürden zu fürchten. So ist der Pianistin Anna Vinnitskaya nun ein Brahms-Album der poetischen Sonderklasse gelungen. [...] Denn Virtuosität muss die junge Pianistin nicht mehr beweisen – damit weiß sie so souverän umzugehen wie ehedem Brahms selbst. Nein, sprechen soll das Werk, zart, poetisch und ausdrucksvoll. [...] Wenn nötig, weiß sie natürlich wie einst der Komponist die Pranke zu schwingen. Aber wichtiger scheint ihr zu sein, dass in diesen Charakterstücken Tradition neu verwirklicht wird.

2016-02-22 • MDR Figaro CD-Tipp

Anna Vinnitskaya stellt hier einmal mehr ihren exzellenten Ruf eindrucksvoll unter Beweis. Was die Hamburger Klavierprofessorin hier nur mit einer Hand leistet, ist fast unglaublich. [...] Dass sie dem einhändigen Bach-Brahms auf dieser CD mit den 8 Klavierstücken op. 76, den Rhapsodien und Fantasien des Hamburgers noch weitere Lichtpunkte pianistischen Könnens folgen lässt, macht diese CD nicht nur umso empfehlenswerter, sondern zu einem Muss für jeden Freund der Klaviermusik.

2016-02-02 • Westfäische Nachrichten

Das Publikum war bereits beim ersten Werk, der Bach-Brahms „Chaconne für die linke Hand in d-Moll nach der Partita für Violine solo BWV 1004“ begeistert von ihrem kraftvollen und dabei überaus ausdrucksstarken Spiel. Technisch über alle Schwierigkeiten erhaben, setzte sie ihre Virtuosität dezent ein, um dem Werk ein klangfarbenreiches Gewand zu verleihen. […] Sie konnte die Gefühlstiefe und Innigkeit dieser Sammlung mit einer Ehrlichkeit und Innigkeit wiedergeben, präsentierte dem Publikum einen transparenten Zugang zu den in Musik gefassten Stimmungsbildern. […]Bei ihrer feinsinnigen Interpretation der allseits bekannten Balladen war die poetische Gefühlswelt als klar bestimmendes Merkmal ihrer Interpretation. Die Natürlichkeit im Spiel von Anna Vinnitskaya schuf ein tiefes Band zum Publikum.

2016-01-29 • SWR2 - CD-Tipp

Der Reichtum an Farben ist überhaupt eine der Stärken dieser CD – eine der vielen Stärken. Anna Vinnitskaya beherrscht die unterschiedlichen Nuancen und bringt sie klug zum Einsatz: Sie kann das Instrument donnern lassen, mit Kraft und großer Energie, sie kann aber auch auf der Klaviatur flüstern, tänzeln und säuseln. Die Extreme reizt sie voll und ganz aus. Aber – und das unterscheidet vielleicht die wirklich großen Pianisten vom Mittelmaß – sie spielt auch im Mezzoforte differenziert, wenn die Musik gerade nicht explodiert oder sich ganz zurückzieht, sondern einfach nur vorwärtsgeht. Da hält sie die Spannung, arbeitet die musikalischen Linien plastisch hervor, auch wenn die Rhythmen noch so komplex verschachtelt sind. Für die Musik von Brahms ist das ganz essentiell. Brahms schreibt zwar höchst leidenschaftliche Musik, aber die Leidenschaft brodelt fast immer ein Stück unter der Oberfläche, ist verborgen und versteckt. Man muss sie beim Spielen hervorlocken. Genau das kann Anna Vinnitskaya.

2016-01-18 • Darmstädter Echo

Die Naturlyrik Bartóks bringen Vinnitskaya und die Orchestermusiker in anrührender Schönheit und Brillanz zum Ausdruck. Kecke Kuckuck-Rufe springen zwischen Flügel und Flöte hin und her; aus derart scheinbar simplen Motiven entwickeln die Musiker eine lebhafte Erzählung. In fein abgestuften Klangschattierungen erwecken sie Assoziationen an sonnige Landpartien und beschwingte Dorftänze. Elegische Töne schlagen sie im zweiten, choralähnlichen Satz an, eine stimmungsvolle Klangmalerei mit kirchenmusikalischen Tönungen, bevor im Schlusssatz dann wieder ein Feuerwerk an Farben und Motiven gezündet wird, dynamisch gesteigert zu einem furiosen Finale, das Vinnitskaya so kraftvoll wie präzise in die Tasten meißelt. Ein Glücksgriff des Orchesters, diese Ausnahmekünstlerin für sechs Tage in die Stadt zu holen.

2016-01-16 • Darmstädter Echo

Die russische Pianistin Anna Vinnitskaya beeindruckte die Zuhörer durch ihr makelloses, intensives Klavierspiel. [...] Virtuosität und geistige Beweglichkeit imponieren dabei besonders. Dem begeisterten Beifall folgen zwei Zugaben.

2016-01-16 • FAZ

Die Schwärze des Nachtstücks als gedankliche Innenschau (Nr. 1), der spielerische Witz als humorige Distanzierung (Nr. 2), die elegante Salonwelt als angenehme Äußerlichkeit (Nr. 4), der herbe Tonfall als ehrliche Notwendigkeit (Nr. 5) – das alles verband Vinnitskaya so geschickt, als folge man einer größeren Erzählung [Brahms op. 76]. [...]
Umgekehrt strebte sein älterer Zeitgenosse Prokofjew in seiner Sonate Nr. 6 A-Dur op. 82 eindeutig über den reinen Klavierklang hinaus, wie die an der Hamburger Musikhochschule [...] lehrende Russin vielfarbig „orchestrierend“ unterstrich.

2015-12-01 • Neue Zürcher Zeitung

Und plötzlich war da Raum für die dunkel-verschlossene Poesie in Brahms' Musik, die so schwer zum Sprechen zu bringen ist, die hier aber unversehens zu reden begann, weil sie der eigentliche Kern des Stückes ist . [...] Die Innigkeit, mit der Brahms im Adagio [des ersten Klavierkonzertes] das Porträt Claras malte, wurde in Vinnitskayas von kontrollierter Hingabe geleitetem Spiel spürbar.

2015-10-07 • Le Soir

En huit ans, depuis sa victoire au Reine Elisabeth, Anna Vinnitskaya est devenue un grand nom du piano, simplement souveraine dans tout ce qu’elle fait.

2015-10-01 • Der Junge Kulturkanal

Und am Ende der 50minütigen CD lässt sich definitiv sagen: mit ihrem vierten Album schlägt Anna Vinnitskaya einen kompromisslosen Schostakowitsch-Ton an und kann sich damit zwischen all der namenhaften Konkurrenz im heimischen CD-Regal einreihen.

2015-09-27 • Deutschlandfunk

Eine gewisse filmschnittartige Ästhetik kennzeichnet auch sein erstes Klavierkonzert. Russische Romantik trifft darin auf amerikanischen Jazz. Schostakowitsch zitiert Haydn, Beethoven oder sich selbst, collagiert und verfremdet die Zitate nach Herzenslust. Mit einer unerwarteten musikalischen Wendung wird der Hörer immer wieder gekonnt an der Nase herumgeführt. Die mitreißende Spielfreude, mit der dies auf der vorliegenden Aufnahme geschieht, ist schlichtweg atemberaubend. Das Lob gebührt in erster Linie der Klaviersolistin Anna Vinnitskaya, die nicht nur durch ihre brillante Technik besticht, sondern die Musiksprache Schostakowitschs hörbar mit der Muttermilch aufgesogen hat.

2015-09-19 • Rondo

Schon fast cool geht Vinnitskaya direkt in den ersten Takten auf die hüpfenden Holzbläser ein … Aber auch hier unterstreicht Vinnitskaya nicht nur ihre manuelle Klasse, sondern kann glaubhaft vermitteln, warum Schostakowitsch seit ihren Jugendjahren zu ihren Helden zählt.

2015-09-01 • Piano News

Gemeinsam mit der Kremerata Baltica […] und dem Trompeter Tobias Willner gestaltet sie schon das 1. Klavierkonzert mit einer Intensität, mit einer Klangausgeglichenheit, mit Gestaltungsschönheit, die man nur selten in diesem Konzert hört. Dabei lässt sie in keiner Nuance Zweifel an ihrer brillianten Technik aufkommen […].
Eine Einspielung, an der sich andere Pianisten demnächst messen lassen müssen.
[Interpretation 6/6, Klang 6/6]

2015-08-28 • ResMusica

Légèreté sans superficialité, virtuosité digitale sans sécheresse, rigueur rythmique sans raideur, le tout parcouru de moments plus graves sans pathos surjoué, le disque d’Anna Vinnitskaya est une introduction parfaite au piano de Chostakovitch.

2015-08-25 • Artistxite

So viele kleine Details habe ich überhaupt noch auf keiner anderen Aufnahme der Konzerte gehört. […] Unterm Strich bleibt, trotz namhafter Konkurrenz, nichts weniger als eine neue Referenzaufnahme der beiden Klavierkonzerte Schostakowitschs und ein Ausrufezeichen hinter der noch leider viel zu unbekannten Weltklasse-Interpretin Anna Vinnitskaya.

2015-08-20 • Die Welt

Obwohl Schostakowitschs hintergründig-ironische, teilweise auch tragisch-düstere Musik weit weniger Bilder im Geiste des Interpreten und des Hörers evoziert als die Musik der französischen Impressionisten, die Vinnitskaya bislang favorisierte, arbeitet sie auch hier mit lebendiger Vorstellungskraft.

2015-08-18 • Gramophone

Anna Vinnitskaya not only plays the Concerto for piano, trumpet and strings with consummate agility and clarity, she also directs the very spruce-sounding Kremerata Baltica and the woodwind of the Dresden Staatskapelle. [...] Her playing is slightly softer-grained than some but that is no bad thing. The composer himself may have been more brittle in touch and more abandoned in phrasing, but a more level-headed approach brings out perfectly valid alternative shades of meaning. [...]
Again, her approach is poetically inflected without ever descending into slushiness, and she could never be accused of ugliness of tone or of using the piece as a vehicle for empty display.

2015-08-16 • ResMusica.com

Anna Vinnitskaya dans un récital de maître
Fidèle à sa réputation, la pianiste russe a véritablement illuminé les lieux : impressionnante de maîtrise et de profondeur dans son art, guidée par une pensée musicale au service de l’âme des œuvres de son répertoire. Chaque morceau obéit ainsi à une rigueur architecturale qui ne connaît aucune faille et se concentre sur la ligne mélodique et la variété de ton.

2015-07-12 • SPIEGEL Online

Von Schostakowitsch versteht die russische Pianistin Anna Vinnitskaya eine Menge. Auf ihrer neuen CD spielt und dirigiert sie eines der originellsten Klavierkonzerte des 20. Jahrhunderts - in Perfektion.
[...] Vinnitskaya und ihre Mitmusiker lassen [...] keine Wünsche offen: Zupackend und detailversessen umspielen sie die technischen Tücken. [...]
Dem Komponisten dürften die akkuraten Interpretationen gefallen haben - sind sie doch ein pures Fest für Schostakowitsch.

2015-06-24 • Sikorski

Nun hat Anna Vinnnitskaya eine phänomenale CD mit den Klavierkonzerten von Dmitri Schostakowitsch vorgelegt. Natürlich spielt sie das brillante Konzert für Klavier, Trompete und Streicher hochvirtuos. Sie nutzt das dankbare Stück aber kaum als Blendwerk, sondern sucht in jedem Takt auch nach den […] versteckten Botschaften.

2015-05-23 • The Columbus Dispatch

Friday night’s performance brought together a soloist whose phenomenal technical skill was surpassed only by her extraordinary emotional understanding of Brahms’ work [....].
Vinnitskaya’s sound at her entrance in the first movement was an ideal balance of vulnerability and focus, turning on a dime to sail headlong into the work’s demanding technical passages.
Vinnitskaya played Brahms’ enticing melodies in the second movement with a beautiful improvisatory feel. In the third movement, Rondo, she shifted like Proteus among a powerful sound in the main theme, a gentler vein in more lyrical sections and, here and there, a sweet and delicate idiom.

2015-02-26 • Pianiste

Anna Vinnitskaya proposa un tout autre regard dans le Concerto en fa mineur. Elle s’engagea dans un dialogue chambriste avec l’orchestre, assurant une pulsation comme dansée, faisant preuve d’un engagement physique. Beaucoup de charme, d’élégance de la part d’une artiste dont le toucher rappelle celui d’un Murray Perahia, l’un des grands interprètes de ce répertoire.

2014-04-01 • General-Anzeiger Bonn

Anna Vinnitskaya, obwohl sie hellwach mit dem Orchester kommuniziert, spielt zugleich wie in ihrer eigenen Welt.
Ob das elegische Stimmungsbild des Adagios oder die virtuosen Läufe und Kadenzen des Schluss-Allegros - die Musik scheint aus der russischen Pianistin einfach so herauszuströmen.

2014-03-10 • NUVO.net

Vinnitskaya, 31, showed us yet another young pianist as being part of the cream of today's world crop of sterling keyboard artists. Her fingers flew over the piano's 88 keys with a marvelous touch and control--every note cleanly heard, all of them shaped in proper proportion.

2014-03-08 • Herald Times

For the Rachmaninoff, Urbanski had selected Russian pianist Anna Vinnitskaya as soloist, and she was remarkable.

Soloist Vinnitskaya not only captured the showy aspects of the music but found inventive ways to enrich the melodic line and, thereby, make it emerge as fresh and new.

2013-12-27 • Der Tagesspiegel

Auf eine anrührend altmodische Weise „erzählt“ sie den Solopart, wie eine russische Landadlige an einem langen Winterabend vor dem Kamin, mit feinen Nuancen und einem natürlichen Sinn für weite Spannungsbögen. Eine große Rhapsodin. Die virtuosen Passagen haben Eleganz, die dramatischen Aufwallungen arten nie in Tastendonner aus.

2013-12-09 • Stuttgarter Zeitung

Tief brennen sich die Momente ein, in denen man die Liebe spürt, mit der Anna Vinnitskaya der Musik begegnet. Das Ende des „Clair de lune“ und auch das zugegebene erste von Brahms’ Intermezzi op. 117 sind zum Niederknien schön.

2013-06-19 • WAZ

Was sie auszeichnet: eine lyrische Inspiration, die bildreich Romantik heraufbeschwören kann[...]; eine dynamische Motorik, die mit höchster, auch mal hämmernder Virtuosität alle technischen Schwierigkeiten von den Tasten hinwegfegt [...] - und schließlich überzeugende pianistische Konzepte.

Bei der Brahms-Zugabe (op. 117) passierte dann noch das, was man als olympischen Funken in Erinnerung behält: Anna Vinnitskaya [...] spielt diese beseelte „kleine“ Melodie, als hätte der Himmel in dieser Minute die Erde geküsst. Das Schwebende, das Unausgesprochene, das Berührende, das scheinbar Einfache und Stille – besser kann man den „robusten“, norddeutschen Brahms nicht von den undankbaren Klischees der Musikrezeption befreien.

2013-01-29 • Berliner Morgenpost

Die unglaubliche Anna Vinnitskaya schlug mit ihren jungen, schier unermüdlichen Händen [Bartoks] 2. Klavierkonzert derart bravourös in die Tasten, dass man ganz beiläufig anfing, sich zu fragen, in welches Museum man das kostbare Instrument hinterher wohl entsorgen könne. Die Vinnitskaya hatte das Klavier durch ihren Vortrag derart geadelt wie einst nur Franz Liszt die seinen.

2012-08-03 • Gramophone Magazine Editor´s Choice

Vinnitskaya achieves an unforgettable shimmering play of light and shade (though with a powerful undertow when required). Her 'Ondine' from Gaspard is as scintillating and seductive as you could wish and her poise and focus in 'Le gibet' excel any other on record, wondrously alive to every harmonic and rhythmic twist...Beautifull recorded, this is Ravel-playing of a very special distinction.

2012-04-28 • Piano News

Wenn Vinnitskaya mit einer CD an die Öffentlichkeit geht, dann hat sie etwas zu sagen. [...] Schon in der vorangestellten "Pavane" erkennt man, dass Anna Vinntskaya einer inneren Klangvorstellung folgt, die von Ruhe und Wärme wie auch von rauschhaften Spitzen geprägt ist. Und genau mit dieser Einstellung und geschicktem Pedalspiel verschafft die knapp 30-jährige den Charakterbildern in Ravels Tonsprache eine dramatische Plastizität, die changiert, funkelt und rauscht. [...]
Und in "Scarbo" ist dann wieder die volle Überzeugungskraft vorhanden, die das Spiel von Anna Vinntiskaya so besonders macht: Sie kann auch dann, wenn man nicht immer vollauf ihren Sichtweisen folgen möchte, so überzeugend sein, dass man Neues, Persönliches und Spannendes zu hören bekommt.

2012-04-16 • Audio

Anna Vinnitskaya hat eine Beziehung zur Musik Maurice Ravels, bei der gut gewählte Worte allein nicht ausreichen; hier passt ein allen verständliches „Wow!“. Bei der russischen Pianistin [...] scheint das Klavier zu einem Medium zu werden, das Visuelles in Klang verwandelt. [...] Eine Aufnahme, die in jeder Hinsicht neue Maßstäbe setzt.

2012-04-02 • Diapason D´Or (601)

Vinnitskaya se coule dans le texte avec une délicatesse de touche incroyable : quelle grâce habille ces déferlements aqueux ! L´Alborada? Ouf ! La pianiste ne la traite pas comme un bis mais comme uns scène tragique, ce qu´est cette aubade de bouffon. Et quand il faut enfin sortir le grand jeu, elle attrape les glissandos avec maestria ! [...]

Ondine est caressante, empoisonneuse sous le doigts d´une sorcière dont la magie méticuleuse fait sonner le piano comme s´il n´avait pas de marteaux : cela semble si naturel, si loin de toute volonté de plaire que l´on en écarquille les oreilles quand arrive la fin de la pièce et que le jeu prend, d´un coup, une ampleur fabuleuse. Du Gibet, rien à dire si ve n´est que la mort rôde avec ce si bémol effrayant, avant que ne surgisse Scarbo. Vinnitskaya se permet le pianissimo, l´insinuation, les éclats aussitôt refrénés, elle ose ne pas montrer ses doigts qu´elle a supérieurement agiles pourtant. Et l´œuvre prent tout son sens.

2011-04-01 • International Record Review

She is a wholly exceptional artist, the possessor of a fabulous technique, and her musical understanding is a very rare quality [...] Her playing of the Ravel Concerto is breathtaking [...] I am sure that this is just what Ravel wanted - it really crackles with electricity, her passagework as light and as brilliant as quicksilver. [...] These concertos are very different works, but this young pianist has the measure of them both - in spades.

2011-01-20 • Münchner Merkur

[...] große Emotion, volles Wagnis nicht als Option, sondern Notwendigkeit zu begreifen. Sich in die Musik zu werfen und zu wühlen, als ginge es um Leben und Tod. […] ‚Die wird mal eine von den Großen‘, möchte man prophezeien. Womöglich aber ist sie es schon.

2011-01-20 • Abendzeitung

Wer traut sich schon mit solcher Leidenschaft an diesen Brocken? Welcher Pianist geht noch auf volles Risiko? Wer lässt diese unglaubliche Tiefe aller nur denkbaren Emotionen zu? Und derer gibt’s in der f-moll-Sonate mehr als genug.

Anna Vinnitskaya ist ein Tastenviech, das im Dunkeln den Angriff vorbereitet, die Bässe lodern gefährlich – schon im Allegro maestoso. Fast rotzig wirft sie das Hauptthema, die dominanten Viertongruppen, dazwischen und kann sich jeder Zeit in eine fragile Glasmenagerie katapultieren, die sie fein auf Schumann zuspitzt. Selbst im irrwitzigen Taumel des Scherzos gelingen ihr klare Konturen, wie schwarzer Regen fallen die Akkorde im Intermezzo, und dann galoppiert sie am Ende wie selbstverloren durch ein grandioses Finale, das noch Verzweiflung in die Erlösung webt. Sagenhaft!

2011-01-06 • Piano News

Vinntiskaya ist noch einmal gereift, dringt tiefer in die dynamische wie agogische Ausdeutung der Abschnitte und Phrasen ein, verleiht ihnen mehr Plastizität und Transparenz. [...] Auf diese Weise gelingt Vinnitskaya - bei aller technischer Brisanz - mit dem versiert und brillant aufspielenden Deutschen Symphonie-Orchester eine durchweg emotionsgeladene Version dieses Konzerts, wie man sie in dieser Qualität schon lange nicht mehr gehört hat.

Und Ravels G-Dur-Konzert? Hier scheinen für die Pianistin die selben Gesetze zu herrschen wie bei Prokofiew. Allerdings vermag sie nun wirklich zu swingen, lasst sich verführen von den Jazz-Einflüssen. Und so farbenreich ist auch ihr Spiel. Eine tiefsinnige wie eigenwillige Pianistin.

2011-01-05 • FonoForum 01/11

Die 27-jährige Wahl-Hamburgerin realisiert die fordernden Solopartien nicht nur ohne die geringsten Schwachstellen, Unschärfen oder Sperrigkeiten, sondern mit geradezu demonstrativ gleichmäßiger und runder Tongebung.

2010-07-01 • International Piano CHOICE

Anna Vinnitskaya here takes on some of the most technically and musically demanding pieces in the repertoire and emerges triumphant. [...] The way Vinnitskaya segues from the visceral central climax into the supreme delicacy of what follows and then builds inexorably towards another explosion of hyper-activity is unforgettable. Her ability to focus the listener's attention on the 'big picture' rather than just play for the moment alsa pays special dividends in the Medtner-Sonata, which posseses a compelling emotional coherence.

Finest of all is the Prokofiev, which Vinnitskaya unleashes with elemental ferocity, underpinned by a heightened structural instinct, which keeps the music pushing forward to its exultant final resolution.

2010-05-01 • BBC Music Magazine

Russian-born pianist Anna Vinnitskaya is clearly a name to reckon with. [...]

There’s little doubt that she has the measure of each work, demonstrating not only formidable technical control but also a truly remarkable range of tonal colouring. [...] Yet there’s no denying the sheer beauty and richness of her sound, the central movement presented in a particularly haunting manner. The Medtner, too, is spellbinding with a veiled quality that captures the music’s sense of nostalgia as well as its fragility.

2009-09-25 • Sueddeutsche Zeitung

Die Russin Anna Vinnitskaya [...] spielt Rachmaninows zweites Klavierkonzert mit elementarer Musikalität und technischer Fertigkeit, aber aufregend wird ihr Vortrag des spätromantischen Konzerts erst durch ihre musikalische wie pianistische Angriffslust. Die junge Frau ist des Furors mächtig, es gefällt ihr, von den Philharmonikern flexibel-klangstark begleitet, Passagen der Erregung katzenhaft zuzuspitzen, Tempi anzuziehen, im rechten Moment emotional die Pranke zu zeigen. Der Konzertdialog kann zur Kampfsituation werden oder zum lyrischen Höhenflug.

2009-06-12 • l’Express

Son premier disque, consacré à la musique russe du xxe siècle, est un coup de maître. La virtuosité incandescente de la Sonate n° 2 de Rachmaninov et la rage angoissée de la Sonate n° 7 de Prokofiev sont ici rendues avec une assurance confondante. Une révélation. Et une artiste à suivre, déjà.

2009-06-01 • Classica No. 113 Choc Du Mois

Plus qu’une carte de visite, le premier disque de la jeune pianiste Anna Vinnitskaya révèle une personnalité accomplie. [...] Chaque détail de la partition est mis en valeur avec une sûreté et un goût parfait des contrastes. [...]

Même en se doutant qu’il y eut certainement des montages, on est bluffé par la poésie de l’interprétation. Le toucher d’Anna Vinnitskaya est à la fois précis et juste dans l’expression de la liberté du chant ainsi que dans le refus de tout alanguissement dans la valse de l’andante caloroso. Cette version possède une profonde musicalité, un équilibre instinctif entre l’expression de la rage et de l’angoisse. Elle rejoint les références d’Argerich, Ashkenazy, Gavrilov, Kasman, Pollini, Richter, Sofronitzky...

2009-05-01 • Diapason D´Or (569)

Mieux qu'une carte de visite impressionante, un récital habité, qui, d'entrée de jeu, impose Anna Vinnitskaya parmi les jeunes interprètes appelés à occuper un rôle de premier plan.

2008-09-29 • Washington Post

Vinnitskaya is a true lioness at the keyboard, devouring the most difficult pages of music with adamantine force. She seemed almost to relish the technical thickets, never rushing, never banging, maintaining control of wildly different simultaneous textures (in the Gubaidulina Chaconne) and pacing long buildups with unswerving focus. In this literature, she has everything a top-level artist needs.

2008-08-25 • Die Welt

Löwin Vinnitskaya schlich sich stattdessen wie auf Samtpfoten an ihren Rachmaninoff heran, um mit ihm das noble Spiel einer Königin zu treiben. Nicht etwa, um ihn zu bezwingen oder ihn glanzvoll zu überstrahlen, denn diese Tastenlöwin ist eine Romantikerin durch und durch. Ihr natürlich geerdeter Klang ist tief erfühlt und glüht in den impressionistisch sanften Farben einer weitläufigen zartgrünen Savannen-Landschaft. Darin malt sie suggestive Bilder in hintergründigen Pastellfarben, streut darin funkelnde Töne voll pianistischer Imagination ein.

2007-07-04 • La Libre Belgique

Anna Vinnitskaya, faite pour la musique

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