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Reviews (Excerpts)

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2013-01-29 • Berliner Morgenpost

Die unglaubliche Anna Vinnitskaya schlug mit ihren jungen, schier unermüdlichen Händen [Bartoks] 2. Klavierkonzert derart bravourös in die Tasten, dass man ganz beiläufig anfing, sich zu fragen, in welches Museum man das kostbare Instrument hinterher wohl entsorgen könne. Die Vinnitskaya hatte das Klavier durch ihren Vortrag derart geadelt wie einst nur Franz Liszt die seinen.

2012-08-03 • Gramophone Magazine Editor´s Choice

Vinnitskaya achieves an unforgettable shimmering play of light and shade (though with a powerful undertow when required). Her 'Ondine' from Gaspard is as scintillating and seductive as you could wish and her poise and focus in 'Le gibet' excel any other on record, wondrously alive to every harmonic and rhythmic twist...Beautifull recorded, this is Ravel-playing of a very special distinction.

2012-04-28 • Piano News

Wenn Vinnitskaya mit einer CD an die Öffentlichkeit geht, dann hat sie etwas zu sagen. [...] Schon in der vorangestellten "Pavane" erkennt man, dass Anna Vinntskaya einer inneren Klangvorstellung folgt, die von Ruhe und Wärme wie auch von rauschhaften Spitzen geprägt ist. Und genau mit dieser Einstellung und geschicktem Pedalspiel verschafft die knapp 30-jährige den Charakterbildern in Ravels Tonsprache eine dramatische Plastizität, die changiert, funkelt und rauscht. [...]
Und in "Scarbo" ist dann wieder die volle Überzeugungskraft vorhanden, die das Spiel von Anna Vinntiskaya so besonders macht: Sie kann auch dann, wenn man nicht immer vollauf ihren Sichtweisen folgen möchte, so überzeugend sein, dass man Neues, Persönliches und Spannendes zu hören bekommt.

2012-04-16 • Audio

Anna Vinnitskaya hat eine Beziehung zur Musik Maurice Ravels, bei der gut gewählte Worte allein nicht ausreichen; hier passt ein allen verständliches „Wow!“. Bei der russischen Pianistin [...] scheint das Klavier zu einem Medium zu werden, das Visuelles in Klang verwandelt. [...] Eine Aufnahme, die in jeder Hinsicht neue Maßstäbe setzt.

2012-04-02 • Diapason D´Or (601)

Vinnitskaya se coule dans le texte avec une délicatesse de touche incroyable : quelle grâce habille ces déferlements aqueux ! L´Alborada? Ouf ! La pianiste ne la traite pas comme un bis mais comme uns scène tragique, ce qu´est cette aubade de bouffon. Et quand il faut enfin sortir le grand jeu, elle attrape les glissandos avec maestria ! [...]

Ondine est caressante, empoisonneuse sous le doigts d´une sorcière dont la magie méticuleuse fait sonner le piano comme s´il n´avait pas de marteaux : cela semble si naturel, si loin de toute volonté de plaire que l´on en écarquille les oreilles quand arrive la fin de la pièce et que le jeu prend, d´un coup, une ampleur fabuleuse. Du Gibet, rien à dire si ve n´est que la mort rôde avec ce si bémol effrayant, avant que ne surgisse Scarbo. Vinnitskaya se permet le pianissimo, l´insinuation, les éclats aussitôt refrénés, elle ose ne pas montrer ses doigts qu´elle a supérieurement agiles pourtant. Et l´œuvre prent tout son sens.

2011-04-01 • International Record Review

She is a wholly exceptional artist, the possessor of a fabulous technique, and her musical understanding is a very rare quality [...] Her playing of the Ravel Concerto is breathtaking [...] I am sure that this is just what Ravel wanted - it really crackles with electricity, her passagework as light and as brilliant as quicksilver. [...] These concertos are very different works, but this young pianist has the measure of them both - in spades.

2011-01-20 • Münchner Merkur

[...] große Emotion, volles Wagnis nicht als Option, sondern Notwendigkeit zu begreifen. Sich in die Musik zu werfen und zu wühlen, als ginge es um Leben und Tod. […] ‚Die wird mal eine von den Großen‘, möchte man prophezeien. Womöglich aber ist sie es schon.

2011-01-20 • Abendzeitung

Wer traut sich schon mit solcher Leidenschaft an diesen Brocken? Welcher Pianist geht noch auf volles Risiko? Wer lässt diese unglaubliche Tiefe aller nur denkbaren Emotionen zu? Und derer gibt’s in der f-moll-Sonate mehr als genug.

Anna Vinnitskaya ist ein Tastenviech, das im Dunkeln den Angriff vorbereitet, die Bässe lodern gefährlich – schon im Allegro maestoso. Fast rotzig wirft sie das Hauptthema, die dominanten Viertongruppen, dazwischen und kann sich jeder Zeit in eine fragile Glasmenagerie katapultieren, die sie fein auf Schumann zuspitzt. Selbst im irrwitzigen Taumel des Scherzos gelingen ihr klare Konturen, wie schwarzer Regen fallen die Akkorde im Intermezzo, und dann galoppiert sie am Ende wie selbstverloren durch ein grandioses Finale, das noch Verzweiflung in die Erlösung webt. Sagenhaft!

2011-01-06 • Piano News

Vinntiskaya ist noch einmal gereift, dringt tiefer in die dynamische wie agogische Ausdeutung der Abschnitte und Phrasen ein, verleiht ihnen mehr Plastizität und Transparenz. [...] Auf diese Weise gelingt Vinnitskaya - bei aller technischer Brisanz - mit dem versiert und brillant aufspielenden Deutschen Symphonie-Orchester eine durchweg emotionsgeladene Version dieses Konzerts, wie man sie in dieser Qualität schon lange nicht mehr gehört hat.

Und Ravels G-Dur-Konzert? Hier scheinen für die Pianistin die selben Gesetze zu herrschen wie bei Prokofiew. Allerdings vermag sie nun wirklich zu swingen, lasst sich verführen von den Jazz-Einflüssen. Und so farbenreich ist auch ihr Spiel. Eine tiefsinnige wie eigenwillige Pianistin.

2011-01-05 • FonoForum 01/11

Die 27-jährige Wahl-Hamburgerin realisiert die fordernden Solopartien nicht nur ohne die geringsten Schwachstellen, Unschärfen oder Sperrigkeiten, sondern mit geradezu demonstrativ gleichmäßiger und runder Tongebung.

2010-07-01 • International Piano CHOICE

Anna Vinnitskaya here takes on some of the most technically and musically demanding pieces in the repertoire and emerges triumphant. [...] The way Vinnitskaya segues from the visceral central climax into the supreme delicacy of what follows and then builds inexorably towards another explosion of hyper-activity is unforgettable. Her ability to focus the listener's attention on the 'big picture' rather than just play for the moment alsa pays special dividends in the Medtner-Sonata, which posseses a compelling emotional coherence.

Finest of all is the Prokofiev, which Vinnitskaya unleashes with elemental ferocity, underpinned by a heightened structural instinct, which keeps the music pushing forward to its exultant final resolution.

2010-05-01 • BBC Music Magazine

Russian-born pianist Anna Vinnitskaya is clearly a name to reckon with. [...]

There’s little doubt that she has the measure of each work, demonstrating not only formidable technical control but also a truly remarkable range of tonal colouring. [...] Yet there’s no denying the sheer beauty and richness of her sound, the central movement presented in a particularly haunting manner. The Medtner, too, is spellbinding with a veiled quality that captures the music’s sense of nostalgia as well as its fragility.

2009-09-25 • Sueddeutsche Zeitung

Die Russin Anna Vinnitskaya [...] spielt Rachmaninows zweites Klavierkonzert mit elementarer Musikalität und technischer Fertigkeit, aber aufregend wird ihr Vortrag des spätromantischen Konzerts erst durch ihre musikalische wie pianistische Angriffslust. Die junge Frau ist des Furors mächtig, es gefällt ihr, von den Philharmonikern flexibel-klangstark begleitet, Passagen der Erregung katzenhaft zuzuspitzen, Tempi anzuziehen, im rechten Moment emotional die Pranke zu zeigen. Der Konzertdialog kann zur Kampfsituation werden oder zum lyrischen Höhenflug.

2009-06-12 • l’Express

Son premier disque, consacré à la musique russe du xxe siècle, est un coup de maître. La virtuosité incandescente de la Sonate n° 2 de Rachmaninov et la rage angoissée de la Sonate n° 7 de Prokofiev sont ici rendues avec une assurance confondante. Une révélation. Et une artiste à suivre, déjà.

2009-06-01 • Classica No. 113 Choc Du Mois

Plus qu’une carte de visite, le premier disque de la jeune pianiste Anna Vinnitskaya révèle une personnalité accomplie. [...] Chaque détail de la partition est mis en valeur avec une sûreté et un goût parfait des contrastes. [...]

Même en se doutant qu’il y eut certainement des montages, on est bluffé par la poésie de l’interprétation. Le toucher d’Anna Vinnitskaya est à la fois précis et juste dans l’expression de la liberté du chant ainsi que dans le refus de tout alanguissement dans la valse de l’andante caloroso. Cette version possède une profonde musicalité, un équilibre instinctif entre l’expression de la rage et de l’angoisse. Elle rejoint les références d’Argerich, Ashkenazy, Gavrilov, Kasman, Pollini, Richter, Sofronitzky...

2009-05-01 • Diapason D´Or (569)

Mieux qu'une carte de visite impressionante, un récital habité, qui, d'entrée de jeu, impose Anna Vinnitskaya parmi les jeunes interprètes appelés à occuper un rôle de premier plan.

2008-09-29 • Washington Post

Vinnitskaya is a true lioness at the keyboard, devouring the most difficult pages of music with adamantine force. She seemed almost to relish the technical thickets, never rushing, never banging, maintaining control of wildly different simultaneous textures (in the Gubaidulina Chaconne) and pacing long buildups with unswerving focus. In this literature, she has everything a top-level artist needs.

2008-08-25 • Die Welt

Löwin Vinnitskaya schlich sich stattdessen wie auf Samtpfoten an ihren Rachmaninoff heran, um mit ihm das noble Spiel einer Königin zu treiben. Nicht etwa, um ihn zu bezwingen oder ihn glanzvoll zu überstrahlen, denn diese Tastenlöwin ist eine Romantikerin durch und durch. Ihr natürlich geerdeter Klang ist tief erfühlt und glüht in den impressionistisch sanften Farben einer weitläufigen zartgrünen Savannen-Landschaft. Darin malt sie suggestive Bilder in hintergründigen Pastellfarben, streut darin funkelnde Töne voll pianistischer Imagination ein.

2007-07-04 • La Libre Belgique

Anna Vinnitskaya, faite pour la musique

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